Am Ende eines grünen und ruhigen Waldes lebte ein kleiner Bär namens „Panbeh“. Wenn die liebe Sonne hinter den Bergen verschwand und der Himmel violett wurde, verstand Panbeh, dass es Zeit zum Schlafen war. Er lächelte den Mond an und sagte: „Hallo, lieber Mond! Ist es Zeit zum Ausruhen?“
Panbeh ging zu den Tulpenblumen. Die Blumen schlossen ganz langsam ihre Blütenblätter. Panbeh sagte mit ganz leiser Stimme: „Gute Nacht, bunte Blumen! Schlaft gut, damit ihr morgen wieder mit der Sonne aufwacht.“
Plötzlich kam ein kleines Glühwürmchen mit seinem kleinen Lämpchen des Weges daher. Panbeh sagte zu ihm: „Mein kleiner Freund, werd nicht müde! Danke für dein schönes Licht, dass du mir den Weg nach Hause zeigst.“
Als Panbeh in seinem Baumhaus ankam, öffnete er seinen Kleiderschrank. Er zog seinen schönsten Schlafanzug an, auf dem kleine, glitzernde Sterne waren. Sein Schlafanzug war so weich, dass er das Gefühl hatte, ein Stück Wolke anzuhaben.
Jetzt war es Zeit, seine perlweißen Zähnchen zu putzen. Panbeh stellte sich vor den Spiegel und putzte ganz sorgfältig. Er zwinkerte seinem Spiegelbild zu und sagte: „Jetzt glänzen meine Zähnchen wie die Sterne am Himmel!“
Panbeh trank ein Glas warme Milch mit ein wenig Honig. Das warme Getränk gab ihm ein Gefühl von Ruhe. Er spürte, wie seine Augenlider nach und nach schwer wurden und seine Augen sich gern schließen wollten.
Panbeh ging zu seinem großen, weichen Bett. Er zog seine Decke, die seine Mutter mit Liebe gestrickt hatte, bis über seine Schultern. Sein Bett war der wärmste und sicherste Ort der Welt.
Er umarmte seine kleine Sternen-Puppe. Panbeh schlief immer mit dieser Puppe. Er flüsterte ihr ins Ohr: „Gute Nacht, kleiner Stern, komm, lass uns zusammen ins Land der süßen Träume gehen.“
Das Zimmer war ganz still, nur aus der Ferne hörte man die Grillen zirpen, die Panbeh ein Schlaflied sangen. Panbeh machte einen großen Seufzer und schloss die Augen. Der ganze Wald war in eine sanfte Stille versunken.
Im Traum flog Panbeh auf rosa Wolken und spielte mit freundlichen Engeln. Er wusste, dass er morgen früh mit viel Energie und einem Herzen voller Freude aufwachen würde. Gute Nacht, lieber Panbeh!