Sila, die kleine Schnecke, hatte ein rosa und hübsches Zuhause. Sie liebte fröhliche und leuchtende Farben.
Sila schaute jeden Tag die Blumen im Garten an und sagte zu sich: „Ach, wenn ich doch auch malen könnte und den Garten noch schöner machen würde!“
Plötzlich füllte sich der Himmel mit weichen, watteartigen grauen Wolken. Ein feiner und ruhiger Regen begann, tick-tick, zu fallen.
Sila hatte überhaupt keine Angst! Sie ging unter die glänzenden Regentropfen und lächelte vergnügt vor sich hin. Sie mochte den Regen.
Sie glitt über ein großes grünes Blatt. Ihr ganzer Körper wurde bunt und sie hinterließ eine Spur aus Licht und Farbe auf dem Blatt.
Sila malte mit den Regentropfen wie mit einem zauberhaften Pinsel. Sie verwandelte die Tropfen in blaue und violette Farben.
Papilai, der Schmetterling, kam vorbei, schaute erstaunt auf Silas Malerei und sagte: „Wow, Sila! Wie künstlerisch du bist!“
Mit Hilfe des Regens malte Sila eine gelbe Sonne und ein großes blaues Herz auf das Blatt. Jetzt war der ganze Garten voller Farbe.
Der freundliche Papilai setzte sich an den Rand des Blattes und schaute mit Sila zum schönen Himmel und zum bunten Regenbogen hinauf. Sie waren die besten Freunde.
Die Sonne kam hinter den Wolken hervor. Silas Regenbilder glitzerten im Sonnenlicht wie bunte Diamanten.