In einer sternenreichen Nacht saßen Papa Arin und Nora auf dem weichen Gras. Papa sagte: „Mein Blümchen, komm, lass uns zusammen nach dem echten Licht suchen.“
Sie stiegen auf eine bauschige, rosafarbene Wolke und flogen in den Himmel. Plötzlich sahen sie einen leuchtenden Stern. Papa Arin lächelte und sagte: „Ist das unser Licht für immer?“
Aber als es Morgen wurde, wurde der Stern blass und versteckte sich im hellen Himmel. Papa Arin sagte ruhig: „Ich mag nichts, das verschwindet. Unser Licht muss für immer bleiben.“
In der nächsten Nacht stieg ein silberner Mond hinter den violetten Bergen empor. Nora lachte fröhlich und klatschte in die Hände. Papa sagte: „Wie groß und schön dieser Mond ist! Vielleicht ist das das wahre Licht der Welt.“
Nach einer Weile versteckte sich auch der Mond hinter einer Wolke und ging fort. Nora wurde ein bisschen traurig. Papa Arin nahm ihre kleine Hand und sagte: „Keine Sorge, Nora, unser echtes Licht haben wir noch nicht gefunden.“
Plötzlich kam die goldene Sonne. Die ganze Welt wurde warm und voller Licht. Papa sagte: „Schau, Nora! Das ist größer als alles andere! Ganz bestimmt ist das unser echtes Licht.“
Aber als es Abend wurde, ging auch die Sonne fort, um sich auszuruhen. Papa Arin sagte mit einem Lächeln voller Ruhe: „Ich liebe denjenigen, der all diese schönen Lichter erschaffen hat.“
Papa Arin hob seine Hände zum Himmel. Er verstand, dass der gütige Gott ein Licht ist, das niemals erlischt und immer in unserem Herzen wach ist.
Nora und Papa Arin kehrten in ihr kleines Zuhause zurück. Ihre Herzen waren durch die Erinnerung an Gott hell und warm. Jetzt strahlte das gütige Licht im ganzen Zimmer.
Nora schloss die Augen und schlief ruhig ein. Papa Arin erzählte ihr die Geschichte von einem Licht, das immer bei uns ist. Gute Nacht, mein liebes, freundliches Mädchen.